CodeCamp II – 2019 – 17.05 – 19.05

CodeCamp II – 2019 – 17.05 – 19.05

Von 17. bis 19. Mai fand das CodeCamp Heilbronn zum zweiten Mal statt. Fast 50 Teilnehmer arbeiteten in neun Teams insgesamt 50 Stunden an verschiedenen Lösungskonzepten. Die Themen der fünf Challenges waren vielseitig:  Retail, Mobility, Smart Home und Best Price sowie die Entwicklung einer Foodtruck-Plattform. Die Teilnehmer  präsentierten ihre Lösungen in Pitches am Sonntagnachmittag.

Gewinner

Anhand der sechs Bewertungskriterien Differenzierung, Innovationsgrad, Umsetzungspotenzial, Benutzerfreundlichkeit, Umsetzbarkeit und Gesamteindruck entschieden die Jurymitglieder Nikolaus Blümlein, Ralph Kursawe, Patrick Tschierschwitz, Balthasar Schweizer, Christian Hellwig und Philipp Schadt über die Gewinner.

Der Preis in der Kategorie Differenzierbarkeit wurde an das Team Darmstadt verliehen, welches eine Plattform vorstellte, die es möglich macht, dass Personen, für die der Einkauf eine Belastung darstellt, diesen an andere abgeben.

Das Team IT-Boys wurde für den hohen Innovationsgrad seiner Lösung ausgezeichnet. Präsentiert wurde eine App, die es ermöglicht, dass Mitarbeiter Fahrgemeinschaften koordinieren und beim Einsteigen in das Auto sofort den Beginn der Dienstzeit erfassen.

Der Preis für hohes Umsetzungspotenzial ging an das Team DigiBon. Bei ihrer Lösung im Bereich Smart Home wird ein Kassenzettel direkt auf dem Handy digital gespeichert. Zusätzlich findet ein Scan der Produkte beim Hineinstellen und Herausnehmen eines Produktes in bzw. aus dem Kühlschrank statt. Durch Push-Meldungen erinnert die App den Benutzer an den Verzehr eines Produktes, bevor das Ablaufdatum erreicht ist. Alternativ schlägt die App einen Neukauf vor, sobald ein Artikel zur Neige geht, der häufig konsumiert wird.

Für eine besonders hohe Benutzerfreundlichkeit wurde das Team Schnäppchenjäger ausgezeichnet. Das Team zeigte eine App, die den Preisvergleich einer gesamten Einkaufsliste möglich macht und an Foodblogs angebunden ist.

Besonders gut umsetzbar war das Konzept der Apokalyptischen Reiter, die eine App präsentierten, welche Foodtrucks an verschiedenen Standorten anzeigt und es ermöglicht, sich mit anderen Nutzern dort zum Essen zu verabreden.

Der Preis für den Gesamteindruck ging an das Team Platz 1, das in allen Bewertungskategorien eine gute Bewertung erzielte und eine App präsentierte, welche die Koordination von Fahrgemeinschaften erleichtert und sogar die Poolautos eines Standortes effizient miteinbezieht.

Als Preis erhielten die Gewinner ein Raspberry Pi Starterkit, eine Wildcard für ein Vorstellungsgespräch sowie eine Einladung zu einem Folgetermin

 

Gelungenes Format

Insgesamt war die Mehrzahl der Teilnehmer vom Format CodeCamp Heilbronn begeistert. Jan, Teilnehmer am CodeCamp:  „Ich studiere Wirtschaftswissenschaften und habe daher wenig Kontakt zu Informatikern. Dank des CodeCamps habe ich nun die Möglichkeit, auch einmal mit IT‘lern zusammen, an einem Projekt zu arbeiten. Das gefällt mir richtig gut.“ Alexander, Student an der Hochschule Karlsruhe, stimmte dem zu: „Das CodeCamp bietet den optimalen Rahmen, um im Team ein ganzes Wochenende lang an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Die Gegebenheiten hat man sonst nicht.“

Vom 15.-17. November wird das CodeCamp erneut stattfinden.

 

Challenges

Retail

„Welche digitalen Services können die lokalen Standorte ergänzen oder sogar überflüssig machen?“

Den Teilnehmern werden einige Inspirationen gezeigt, mit welchen gearbeitet werden könnte. Beispielsweise verfügt die Schwarz Gruppe über ca. 11.000 Filialen, Elektroladesäulen an den Filialen, Packstationen, Millionen von Kassenzetteln, etc.

Die Teilnehmer machen sich Gedanken, wie man die zur Verfügung stehenden Mittel mit digitalen Technologien verknüpfen kann um daraus einen Mehrwert für den Kunden zu generieren. 

Beispiele könnten ein Personentracking oder ein Einkaufsservice sein oder auch ein OCR Scan des Kassenbelegs für eine Preisübersicht.

Mobility

„Wie sieht Mobilität in der Zukunft in Ballungszentren aus?“

Die Schwarz Gruppe hat einen Fahrzeugpool von rund 10.000 Fahrzeugen, 65 Bürostandorte, Leihfahrräder, Shuttles, vergünstigte Tickets für öffentlichen Nahverkehr, Kalenderdaten von Mitarbeitern etc. 

Wie kann man aus diesen Daten Übereinstimmungen bei Fahrten transparent machen, so dass Mitarbeiter/Einwohner in Heilbronn/ Mitarbeiter aus anderen Unternehmen gemeinsame Wege effizienter nutzen können?

Wie kann man dieses Mobilitätsangebot, auch unter dem Gesichtspunkt Mobilitätsbudget für den Mitarbeiter sichtbarer und verfügbarer machen? (Ziel soll sein dem Mitarbeiter neben dem Firmenwagen weitere Mobilitätsangebote einfach (elektronisch) zugänglich zu machen.)

Foodtruck

„Transparente Standortdarstellung des Foodtrucks“

Zur Abdeckung der verschiedenen Standorte bieten verschiedene Foodtrucks ihren Service für die Mitarbeiter der Schwarz Gruppe an – es herrscht Intransparenz wo diese wann verfügbar sind.

Wie kann man das Angebot von Foodtrucks darstellen? Wie können Foodtruck Betreiber Daten selbst pflegen? Wie könnte eine komplette Lösung inkl. Geschäftsmodell aussehen?

Smart Home

„Doofe Geräte smart machen“

Die Schwarz Gruppe verkauft sehr viele Geräte mittels Eigenmarken, wie bspw. Silvercrest. Diese Geräte sind beispielsweise im Lidl Online Store verfügbar. GreenCycle möchte diese Geräte befähigen wesentlich intelligenter zu werden als sie aktuell sind.

Wie kann man die Silvercrest Geräte „smart“ machen, welchen Mehrwert kann das für den Kunden darstellen, beispielsweise durch eine App wo er den gesamten Stromverbrauch einfach dargestellt bekommt und was kann man für weitere Geschäftsmodelle/Produkte mit den verfügbaren Daten erarbeiten?

Best Price

„Wie findet der Kunde den besten Preis für seinen Wochenendeinkauf in seiner Nähe?

Eine Auswahl seiner “Waffen” hierzu: Das Smartphone des Kunden, die Stimme des Kunden, Ideen zu Machine Learning, IBM Watson – Subscription (Core ML)…

 

 

Jury

Nikolaus Blümlein
Stephan Tschierschwitz
Ralph Kursawe
Balthasar Schweizer
Christian Hellwig
Philipp Schadt

 

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